Projekt Traumverwirklichung - New Zealand

 

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9 Monate Freiheit.

Meine liebe Schwester ist schon wieder im Flugzeug nach Hause und ich bin ganz froh die letzte Woche meines Aufenthalts erneut bei meiner Gastfamilie in Wellington verbringen zu können.

Wenn man so lange herumreist und so viel sieht und erlebt weiß man nicht mehr welcher Wochentag ist (da es total egal ist), man lebt nach und mit der Sonne und reduziert seinen Lebensstandard, da man ja nicht so viel Geld hat. Gleichzeitig kriegt man aber auch mit wie wenig man braucht, um glücklich zu sein und gleichzeitig viel erleben zu können und welch ein Luxus es ist eine heiße Dusche und dauerhaft Elektirizät zu haben. Die meisten meiner Schlafplätze bestanden nur aus einem Ort, aber dieser Ort war einfach jedes mal so wunderbar, oft total abgelegen und mit einer mega Aussicht. Keine Dusche, Handyempfang oder Strom würde ich gegen diese Plätze eintauschen, da es um dieses unglaubliche Gefühl geht dort abends zu sein, ob alleine oder mit anderen Travellern, in den krassen Sternhimmel zu gucken und dann morgens mit dem ersten Sonnenstrahl und Vogelgezwitscher aufzustehen, zu frühstücken und weiter zu fahren. Die nächste Nacht wird sicher an einem anderen tollen Ort verbracht, wo genau weiß man in diesem Moment noch nicht. Auch wie der Tag ablaufen wird ist sehr offen. Eine Richtung hat man schon immer im Blick, aber wer weiß wo wir anhalten, in welche Schotterstraße wir rein fahren, welchen Weg zu welcher unglaublichen Aussicht man laufen wird, wem man begegnet und wo man Sprit für die Weiterfahrt findet.
Aber genau um dieses Freiheitsgefühl geht es und genau so konnte ich jeden einzelnen Tag genießen, die obowhl sie meist sehr vollgestopft waren, viel zu schnell vergangen sind.
Aber was hat man jetzt davon? Man hat jeden Tag Freude gehabt und viel erlebt und plötzlich ist es vorbei. Gerade ist es zum Glück noch nicht vorbei, da ich bei Sonne in meiner neuseeländischen hometown sitze und den Anblick genieße. Man ist jeden Morgen aufgestanden und wusste man wird etwas neues sehen und erleben. Dieses verdammte Land bietet das einem einfach. Man hat es genoßen, auf jeden Fall! Aber genauso krass ist es jetzt nochmal mit Abstand darauf zu gucken und zu begreifen was man wirklich alles jeden einzelnen Tag gemacht und geschafft hat. Wie viele unterschiedliche Leute man getroffen hat. Viele nette und lustige, aber schon auch manchmal seltsame, denen man unter anderen Umständen aus dem Weg gegangen wäre. Aber jetzt waren sie da, bereicherten den Tag und waren vielleicht nach ein paar Minuten oder am nächsten Tag auch wieder weg. Geprägt und zum Nachdenken angeregt haben Sie dich alle.
Aber jetzt? Man kann sagen ich war am anderen Ende der Welt, alleine. Ich habe überlebt, jeden einzelnen Tag. Mal gut, mal schlecht. Ich habe neue und andere Menschen kennengelernt und viele davon ich mein Herz geschlossen. Ich bin an die verrücktesten Orte gekommen und hab mir einen Adrenalinkick nach dem anderen geholt und bin Teil Neuseelands geworden.

In den ersten Wochen bei meiner Gastfamilie konnte ich die einzelnen Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland direkt aufzählen und erkennen. Das kann ich jetzt nicht mehr. Ich weiß, dass die Lebenseinstellung und der Lebensstil ganz anders ist. Man hat ih angenommen und deswegen merkt man keine Unterschiede mehr.
Ich bin in der tollsten Gastfamilie dieser Welt. Sie waren so offen und immer da für mich. Sie haben mir ein neuseeländisches Zuhause gegeben, in dem ich mich mehr als wohl und Wilkommen fühle. Sie haben mir eine ganz andere Welt und Lebensart gezeigt. Ich durfte auf zwei wunderbare Kinder aufpassen, die einem im ersten Moment vielleicht unerzogen vorkommen, jedoch einfach anders erzogen worden. Dadurch sind sie, meiner Meinung nach, anderen Kindern in diesem Alter schon einiges voraus. Außerdem hab ich sie ganz doll lieb gewonnen und sie sind zu meinen Freunden geworden, mit denen man ganz viel Mist anstellen kann und gleichzeitig auf sie aufpassen muss. Ich werde nicht nur sie, sondern auch meine Gasteltern und ganz Neuseeland unglaublich vermissen. Ich habe noch nie so offene und freundliche Leute getroffen, die durch und durch und gegenüber jedem love zeigen. Ich war nicht das olle Mädchen für die blöden Aufgaben.. klar durfte ich auch putzen und den Haushalt schmeißen, aber ich war die große Schwester und immer Teil der Familie. Egal was anstand, mit wem sie sich getroffen haben, sie waren zu fünft und nicht nur zu viert.. denn ohne Ausnahme gehörte ich für die ersten 6 Monate und die letzte Woche zu ihrer Familie. Dafür bin ich ihnen so unglaublich dankbar.

Aber nach 9 Monaten Freiheit und sorgenfreiem Leben muss ich auch wieder zurück fliegen, nach Berlin, zu meiner Familie. Ich würde alles dafür geben noch länger hier bleiben zu können und noch mehr erleben zu dürfen. Gleichzeitig ist mein Leben glücklicherweise jetzt noch nicht vorbei. Ich kann noch so viel tun, erreichen und erleben. Außerdem gibt es noch so viele weitere wunderbare Plätze auf dieser Welt, die entdeckt werden wollen. Denn Neuseeland war sicher nicht das letzte meiner Abenteuer. Darauf kann ich mich freuen und auch darauf noch etwas aus meinem Leben zu machen und nicht als dummer Abiturient zu sterben. Und ich darf mich auf die ganzen lieben Leute freuen, die ich eindeutig viel zu lange nicht gesehen habe!

26.5.15 03:21


Geschwister in Neuseeland!

Dann hieß es wieder alleine weiterreisen und hitchhiken, da wir unser Auto abgegeben hatten. Aber nicht lange, denn dan kam auch schon die liebe Marie in Auckland am Flughafen an. Also musste ich der Südinsel Adios sagen und flog auf die eindeutig wärmere Nordinsel um meine Schwester endlich wieder zu haben!!!

Nachdem sie dann endlich mit ein paar Stunden Verspätung ankam, hatten wir ein paar schöne Tage in Auckland, liefen durch die Gegend, fanden heraus dass die Stadt eigentlich doch ganz schön ist und waren auf dem Skytower.


Glaaasboden.


Auckland bei Nacht!


Kleinmarie mal ganz groß. ;D

Ganz bald holten wir dann unser cooles Auto 'Smoothie' ab, welches eigentlich viel älter und kleiner hätte sein sollen.. Aber ohne etwas dazu zahlen zu müssen oder so fuhren wir grinsend mit ihm davon.
Zunächst ganz in den Norden nach Northland, zu hundert grünen Hügeln, dem 90 Miles beach, zu großen Sanddünen und dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Dann ging es weiter die ostküste runter, zu wilden Delfinen, am hot water beach vorbei, wo während der Ebbe heiße Quellen freigelegt werden, nach denen man dann buddeln und drin baden kann. Von dort aus ging es im weiter die Ostküste lang an ganz ganz vielen Stränden, die mega schön und einsam waren. Manchmal machten wir einen Abzweig ins Landinnere, schauten uns Rotorua und Taupo an, genoßen dort die heißen Quellen und die Huka falls. Baden im Meer waren wir übrigens auch noch! Dann hieß es noch auf zur anderen Küste, Hobbiton und Glühwürmchenhöhlen besuchen, eh wir am Mount Taranaki ankamen. Ein Berg bzw. Vulkan der oben schon so ziemlich sehr schneebedeckt ist.. Wir wollten nur ein Stück hoch laufen, der Gipfel lockte aber so sehr, dass wir (auch ohne Eispickel und sowas, was man aber laut hundert Schildern jetzt bräuchte), noch ein Stück weiter hoch stiegen, durch Tiefschnee und Nebel. Das war soo verdammt cool und witzig! Also besuchten wir noch den Whanganui Nationlpark und fuhren dann weiter zum Tongariro Nationalpark, wo wir das Tongariro Crossing am nächsten Tag ebenfalls im Schnee machten.
Viel zu schnell hieß es dann auch schon weiter nach Wellington, mit einem Stop in Napier und bei vielen 'Hamburg Süd-Containern', zu fahren.


somewhere wiedervereint! (:


Schon mal so ne Sanddüne hochgelaufen? Ist auch nicht sonderlich zu empfehlen, das runter rutschen allerdings sowas von schon!!!!! (:


plötzlich ist da irgendwie eine Sandinsel..


90 Miles beach.. einfach endlos!


Cape Reinga, der nödliste Punkt Neuseelands und der Punkt an dem zwei Ozeane aufeinander treffen.


ein freilebender Delfin, direkt neben uns mit ganz vielen anderen! Sie sind sogar hoch gesprungen!


Bay of islands


Cathedral Cove


Redwood forest


Lake Waikaremoana - great walk


Neuseeland ist halt verrückt..


Hobbiton.. da wurden so ein paar Filme gedreht..
Es war aber echt richtig cool das ales zu sehen, wie detailliert die einzelnen Hobbithöhlen gestaltet sind, das meiste Gemüse ist echt, der Schimmel am Holz aber nicht ;D


Mount Taranaki


Der Weg dahin..


red crater mit vulkanischen Aktivitäten.. Da die Erde an einigen Stellen so heiß ist bleibt der Schnee nicht liegen und man kann sich kälte Hände wärmen..

 


Schöne Grüße von Marie und Jojo! (:

 

25.5.15 05:41


on the road again! (:

Ich habe da noch so einiges nachzutragen.. Die Arbeit auf dem vineyard ist nämlich schon ein wenig länger vorbei. Bereits nach 2,5 Wochen hoffte ich genug Geld für den Rest meines Abenteuers verdient zu haben. Außerdem ist der Aufenthalt von 2,5 Wochen an einem Ort echt lang, wenn man davor jede Nacht woanders geschlafen hatte.

Also wurde wieder alles in den explodierenden Rucksack gestopft und es ging mit Daumen hoch nach Picton. Für die nächsten 3,5 Wochen waren wir dann zu dritt mit  unserem lieben Auto 'Michel' unterwegs.

 
Karin, Shorty und jemand.
Ich hatte beide zuvor in Wellington kennengelernt und wir beschlossen relativ spontan ein wenig zusammen rumzureisen.

Also ging es die Ostküste runter bis ganz in den Süden, ein wenig zur anderen Seite und zum Schluss nach Queenstown. Ganz besonders schöne Orte wurden erneut besucht, Andere neu entdeckt!
Es war auf jeden Fall super duper lustig, das Auto stets vollgestopft, die Nächte schrecklich kalt (sodass wir uns Fleecedecken als Schlafsackergänzung gönnten), einige Berge schneebedeckt, andere wegen blödem Wetter gar nicht zu sehen und unsere Bäuche voll mit Schokolade, da wir einen Stop an der Cadburry chocolate factory machten und auf am Fabrikverkauf der Cookie-Time-Factory vorbei kamen. Die Landschaft war wie überall und immer atemberaubend und oft menschenleer da zum einen schon Nebensaison war und auf der Südinsel einfach soooo wenige Menschen leben. Genauso freute man sich über jede noch so kleine Tankstelle, egal wie teuer sie war.
Wir haben in dieser Zeit wieder super viel gesehen und erlebt, nette, lustige und sehr seltsame Leute getroffen. Der Abschied wurde dann in Queenstown mit Karins Geburtstag und einem Bungy Sprung von Neuseelands höchstem Bungy gefeiert. Außerdem aßen wir den sagenumwobenen Fergburger und gaben viel Geld aus. ;D

 
Nelson Lakes Nationalpark


Der Mittelpunkt Neuseelands (in Nelson)


Geisterstunde nachts auf dem Berg! In dem Moment hatten wir noch keine Ahnung wie unsere Umgebung aussieht, ob direkt ein Abgrund oder Berge nebn uns sind, am nächsten Morgen wurden wir dann mit einer weiten Aussicht beglückt.

 
In Kaikoura chilln die Seehunde auf dem Fußweg und markieren eindeutig ihr Revier.


unglaublicher Lake Tekapo!


Bungy! Mal eben von einer Plattform die in der Mitte einer Schlucht hängt ins Nix springen! Das Adrenalin ist es wert! ;D
Es ist besonders motivierend wenn man die Leute da fragt, ob sie selber auch schon mal gesprungen sind und sie mit 'Nein, ich habe zu viele Unfälle hier gesehen' antworten. Im Nachhinein habe ich schon auch verstanden, dass es ein Scherz war..


Wer schafft es sich bei Cotton On am schönsten anzuziehen ??!


schon mal mit so einer Aussicht gekocht ?!

 
Key Summit


Slope point, der südlichste Point Neuseelands (:

Plus hundert weitere schöne und spektakuläre Orte!!

25.5.15 04:56


working on the vineyard

Nachdem man so viel gesehen und erlebt hat, geht halt irgendwann das Geld aus.. Da man aber ein work visa hat sucht man sich halt kurzerhand einen Job.
So bin ich in Blenheim, oben auf der Südinsel, gelandet und arbeite seit zwei Wochen auf dem vineyard.
Das ist ein super Job und irgendwie genau so wie man sich arbeiten in Neuseeland vorstellt. Erstmal gibt es hier zu viele Contractor.. Gute und Schlechte, die dir aber immer einen Haufen Arbeit versprechen. Die haben sie aber leider nicht immer.
Ich hatte jedoch Glück und der Zweite an den ich gelangte hatte mehr als nur einen Tag Arbeit. ;D
Zur Zeit ist also die große harvest in Blenheim am Laufen, das heißt alle Weintrauben müssen gepickt werden und in den wineries weiter verarbeitet werden. 95% der Weintrauben werden vom harvester gepflückt. Der nimmt jedoch alles mit, Blätter, Schimmel, Vogelnester und was man manchmal noch so schönes findet.. 5% werden von uns fleißigen Leuten per Hand gepickt und aussortiert. Weintrauben zu picken ist nämlich eine Wissenschaft für sich. Ich wusste erstmal gar nicht wie viele unterschiedliche Weintrauben es gibt und wie unterschiedlich die aussehen können. Bei manchen Sorten ist ein Bund noch gut, auch wenn 25% davon schon von Vögel gekostet wurde, bei anderen dürfen nur die besten der besten Trauben in den bin. Bei anderen darf trockener Schimmel mit, da der gut ist, feuchter jedoch nicht. Dann kann es auch mal passieren, dass der supervisor kommt und den Schimmel über deinem Kopf ausdrückt.. wenn es nass wird hat man was falsch gemacht! ;D Dann muss man noch auf das und das achten, man wird es auch niemals vergessen weil das täglich ganz oft durch die Reihen geschrien.



Ich hab noch nie so viele Sonnenaufgänge gesehen wie hier, da man jeden Tag unnormal früh anfängt und dann mal 4 Stunden oder so lange bis die Sonne wieder unter geht arbeitet. Das erfährt man auch eher spontan wenn man erfährt wie viel überhaupt noch zu tun ist. Fast und faster muss man ja so oder so arbeiten, nur zieht der Spruch 'faster or you'll work in the rain' nicht so ganz wenn man in der prallen Sonne mitten auf dem vineyard steht und weit und breit keine Wolke zu sehen ist! (:



Also ja mir geht es weiter super duper gut. Liebste Grüße, Cheers und trinkt den Wein aus der Marlborough Region! (:
3.4.15 07:14


Goodbye JoKe :/

Die letzten 1,5 Monate war unser liebes Auto JoKe unser zu Hause. Es hat uns sicher überall hingebracht, die schlimmsten Straßen von Neuseeland überlebt, zum Schlafen und Leben gedient!


wir konnten überall und an den coolsten und schönsten Flecken schlafen mit unserem heißgeliebten Autoooo!

Aber leider gibt es unser Auto nicht mehr, es ist an Altersschwäche kaputt gegangen.. Der Kühler hatte einen Riss funktionierte jedoch eigentlich noch, bis der Motor nach einer langen Strecke plötzlich überhitzte. Natürlich passierte das an einem Samstag Nachmittag.. glücklicherweise jedoch kurz nach Christchurch, sodass wir dorthin zurück kamen und bis Montag früh da bleiben konnten.
Am Montag Morgen wollten wir das dann reparieren lassen und weiter fahren. Der Mechaniker checkte das Auto dafür jedoch einmal ganz durch und stellte fest, dass auch andere Schläuche schon altersschwach sind und der Motor Öl und Wasser mischt. Die Reparatur hätte zu viel gekostet, mehr als das Auto wohl noch wert war..

Also war von einem Moment auf den anderen der nicht vorhandene Plan total auf den Kopf gestellt und wir mussten entscheiden was wir jetzt machen.. JoKe hatte uns zum Glück schon überall hingebracht und in zwei Tagen würde unser Flug nach wellington gehen. Also konnten wir nur das Beste draus machen, das Auto an so einen blöden cash for cars Typen verticken, versuchen alles in die Rucksäcke zu stopfen und den Rest zu verschenken.
Damit waren wir also plötzlich keine stolzen Autobesitzer mehr, sondern schleppende backpacker ;D

Rest in Peace JoKe, wir liebten dich!!!!
22.3.15 09:05


erste Begegnung mit der neuseeländischen Police...

Am 18.03. waren wir abends wieder in Wellington und wollten gemütlich mit Shorty zusammen in Saschas Geburtstag reinfeiern. Also setzten wir uns auf die eine Brücke am Wasser, auf der wir schon viele Abende verbracht hatten. Aber diesmal sollte er anders enden.. Kurz nachdem wir uns hingesetzt hatten, kam eine kleine Gruppe an und sprach uns an. Sie wollten an unserer Cola Flasche riechen (in Neuseeland ist das Trinken von Alkohol auf der Straße strengstens verboten). Wir gaben ihr also die Flasche, da wir nicht sicher waren ob es sich eventuell um security Leute oder so handelte, auch wussten wir nicht ob das alles irgendwie als Spaß gemeint ist... Sie meinte dann nur 'you're Safe', weil halt kein Alkohol drin war. Dann klaute der eine Typ jedoch Shortys Tasche und rannte damit weg. Sie sofort hinterher. Sascha und ich wurden noch von dem Rest der Gruppe dumm angemacht und auch nach meiner Tasche wurde gegriffen. Der eine Typ war auch der Meinung Sascha erst einmal in den Bauch und dann auf die Schläfe zu schlagen. Er wurde zum Glück nicht richtig getroffen und meinte nur dass ich rennen soll. Das tat ich dann auch, durfte mir noch anhören dass er ins hospital gehen wird. Shorty versuchte im Park wieder an ihre Tasche zu kommen, während sie dauerhaft beleidigt wurde. Sascha schaffte es die Tasche wieder zu ergattern, gab sie mir und Wir versuchten alle weg zu rennen. Ich rannte Richtung Hauptstraße, wo glücklicherweise ein Mann gerade entlang kam und bat ihn um Hilfe. Er rief sofort die Polizei. Shorty wurde noch kurz von der Gruppe festgehalten, sogar geschlagen aber schaffte es dann auch sich zu befreien. Der Herr beschrieb der Polizei am Telefon dann wo die Gruppe lang lief und passte auf uns auf. Kurz danach kam auch die erste Einheit, die die Verfolgungsjagd aufnahm und danach die nächste Einheit, die uns einsammelte und zur Polizeizentrale fuhr. Dort wurden wir dann hundert Jahre verhört und zählten den Countdown in Saschas Geburtstag hinein. Glücklicherweise ist niemandem von uns groß etwas passiert, wir hatten alle nen Schock, Shorty nen knirschenden Kiefer und Sascha eine große Beule und ein lila/blau/schwarzes Auge! Nicht ganz so liebe Menschen gibt es leider wohl überall auf der Welt. Die Polizei entschuldigte sich jedoch oft dafür und der Herr, der uns die Polizei gerufen und geholfen hat war einfach soo super nett und hilfsbereit. Das war schon echt cool und so ging alles gut. Jetzt kennen wir auch die central police station und die ambulance (die hier in grün rumläuft, heißt ja auch 'grünes Kreuz').
22.3.15 08:35


part 2

Meine große Reise mit Sascha und somit das erste große Erkunden von Neuseeland ist jetzt vorbei. Aber diese Zeit wird niemals vergessen. Es war so unglaublich toll und wir haben so viel gemacht, gesehen und erlebt das kann man gar nicht glauben! Die lustigsten Dinge sind passiert, wir haben seltsame und nette Leute getroffen und jeder hat die ein oder andere super intelligente Aktion gebracht.. So hat Sascha sein T-Shirt und einen Stein auf dem Autodach liegen lassen.. nach 150km war es immer noch da! (:

Wir sind dann also die Westküste runter gefahren, haben greenstone gefunden, Gletscher besichtigt, waren am Spiegelsee, haben die schönsten Landschaften, Berge und Seen gesehen, viel Natur und kleine Städte, Seelöwen und auch freilebende Gelbaugenpinguine, genauso sind wir die steilste Straße der Welt hoch und runter gelaufen und die Ostsee bis zur Hälfte wieder hoch gefahren! (:




Fox Glacier


Lake Matheson


unbelievable


Mountainbiking in Wanaka


Queenstown




Milford Sound


Piiiiiiiiiinguin!!! ;D
22.3.15 08:04


The Heaphy track - bis die Blasen platzen

Es ist jetzt schon ein Weilchen her, dass wir unsere Rucksäcke gepackt haben und vollgestopft mit Essen für 4 Tage weg von der Zivilisation wanderten.. aber berichtet muss davon noch werden! (:

Wir hatten uns also entschieden einen der neun Great walks (Mehrtageswanderungen) zu machen. Die Entscheidung viel auf den Heaphy track, weil er am vielversprechensten klang. Da der Anfang und das Ende straßentechnisch 500km auseinander liegen und Transporte dementsprechend teuer waren, liefen wir zwei Tage in die eine Richtung hinein und dann wieder zurück. Wir wollten aber trotzdem so viel wie möglich von dem Track sehen, also planten wir die Abschnitte ordentlich groß. Dafür sollten uns unsere Füße und Muskeln noch dankbar sein.



Auf ins Vergnügen ! (:

Aus unserer langen Wanderung wurde dann ein Abenteuer von wunderschön bis Aua.. Den ersten Tag ging es hauptsächlich an der Küste, schönen und einsamen Stränden und durch Djungle und Palmen entlang. Wir waren noch voller Energie, auch wenn abends schon die Füße schmerzten und wir von nervigen sandflies zerstochen wurden.





Am nächsten Tag ging es dann durch den Wald die Berge hoch zu schönen und weiten Aussichten, über Geröll und Steppe.






Der dritte Tag gab uns dann so ein bisschen den Rest.. Blasen hatten wir uns schon gelaufen und unsere Muskeln waren auch schon ein bisschen benutzt.. ;D Der dritte Tag war die längste Etappe und der Weg zog sich irgendwie ein bisschen.. es war aber trotzdem schön und fast heil kamen wir auch an.



Sandfliegen und Wekas begrüßten uns auch auf dem letzten Campingplatz. Da Essen wurde wegen der Mäuse und Ratten hoch an den Baum gehangen.. die flugunfähigen Wekas kamen da aber trotzdem irgendwie ran und das Essen für den letzten und zum Glück auch kürzesten Tag waren weg.
Superduper.. also kamen wir leicht hungrig und unterzuckert wieder an, fuhren durch die Pampa zum nächsten Supermarkt und gönnten uns Schokolade und Brötchen !!!! ;D

War ein super duper schönes Abenteuer. Hat wirklich Spaß gemacht.. wir konnten nur die nächsten zwei Tage nicht so ganz laufen !!! ;D
15.3.15 07:55


on the road.. (:

Gerade liege ich am Strand.. an einem total verlassenen, endlosen Strand zu dem man direkt mit dem Auto
fahren kann. Irgendwo im Nirgendwo auf der Südinsel von Neuseeland. Heute gönnen wir uns einen Tag Pause,
sind vorhin irgend so einenBerg hoch gefahren und landeten an einer alten Kohlemine, stöberte dort ein
bisschen herum, suchten Geocaches und gehen gleich in den Wellen baden.
Vor ein bisschen weniger als zwei Wochen musste ich unter Tränen meiner Gastfamilie und meinen Freunden in
Wellington vorerst Tschüss sagen. Von diesem Zeitpunkt an begann der aufregende Roadtrip mit Sascha, der
vor zwei Wochen heil hier landete und noch weitere 3,5 Wochen im Land ist. Es ist so krass, was wir in dieser
kurzen Zeit schon alles gesehen und erlebt haben.
Joke, unser Auto, hat uns heil einmal über die komplette Nordinsel und wieder zurück gebracht, wobei ihm
jedoch der rechte vordere Riefen platzte.. an einem Sonntag.. mitten in der Pampa.. ;D
Zunächst ging es jedoch nach Taupo, zum größten Sees Neuseelands und zu schönen Wasserfällen.



Dann ging es weiter an der Küste hoch, zu schönen Stränden und nach Auckland, Neuseelands größter Stadt mit einem
schönen Hafen und dem Skytower.



Danach fuhren wir weiter Richtung Westen zum Muriwai brach, an dem man super surfen kann. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, liehen uns Surfbrett und Neo aus
und standen sogar auf der ein oder anderen Welle.



Das produzierte Adrenalin beim Surfen reichte uns jedoch
nicht aus, sodass wir am nächsten Tag aus 12.000 feet aus nem Flugzeug sprangen, den freien Fall und das sanfte Gleiten danach bei super Wetter mit einer mega Aussicht genossen.



An dem Tag darauf hieß es dann Neuseelands schönste Eintageswanderung (6-8 Stunden) durchzuführen. Nachdem wir nur Glück mit dem Wetter hatten, durften wir an diesem Tag Regen, Nebel und starken Wind ertragen. So wurde aus der
Wanderung ein noch größeres Abenteuer, ich musste aufpassen dass ich nicht gleich wegfliege oder in einen Vulkankrater falle. Der Weg War trotzdem super cool, wir sahen die zwei blauen Seen und hatten manchmal schöne Aussichten.





Für den nächsten Tag stand dann das legendäre blackwaterrafting in den Waitomo Caves an, auf welchem Weg sich der eine unserer Reifen verabschiedete. Wir schafften es gerade so trotzdem noch
dahin und konnten unsere 5-stündige Canoeingtourmit Abseilen, flying Fox im Dunkeln und über dir sind überall Glühwürmchen, im blackwater auf Reifen durch die Höhle cruisen, durch Felsspalten krabbeln und zwei Wasserfälle hochklettern genießen. Auf der ganzen Tour konnten wir hunderte von Glühwürmchen beobachten.
Dann kam ich zum ersten mal meines Lebens dazu einen platten Autoreifen auszuwechseln, bzw. Sascha wusste
was zu tun ist ;D.
Das Problem war nur, dass es Sonntag nachmittag war und wir mitten in der Pampa festhingen.. Das Kaff hatte aber zwei Reifenläden, diese an einem Sonntag öffnen zu lassen kostet jedoch zu viel. Nachdem uns der Besitzer am Telefon aber versicherte er habe noch mindestens einen für uns passenden
Reifen, blieben wir die Nacht dort und fuhren am nächsten Morgen erneut hin. Unglücklicherweise hatte er die zwei letzten Reifen unserer Sorte am Tag vorher verkauft. Na super. Der andere Reifenhändler hätte jedoch einen im Lager. Also fuhren wir dorthin, er hatte jedoch auch nicht wirklich einen, nur einen secondhand Reifen (für den man eigentlich ein Ticket kriegt), den er uns dann aber aufzog, damit wir weiter fahren konnten. Es ging dann auch alles gut, in Wellington bekamen wir zwei nagelneue und passende Reifen und bekamen nach einem Endspurt auch unsere Fähre rüber zur anderen Insel.


Goodbye Wellington, Goodbye North Island!

Dort angekommen buchten wir für den nächsten Tag eine zweitägige Kayaktour im Abel Tasman Nationalpark.
Also genoßen wir die nächsten zwei Tage wunderschöne, total überlaufene und einsame Strände, besuchten
kleine Inseln und sahen freilebende Robben.
Der Vorteil am Kayak fahren durch diesen Nationalpark ist
eindeutig, dass man sowohl an die Strände und Campingplätze des great walks gelangt, der an der Küste entlang geht, als auch an total einsame Strände. War also super duper. Mehr Spaß hatten wir dann noch am zweiten Tag, als das Wetter etwas schlechter wurde und der Wind immer stärker. Große Wellen und viel Wasser im Kayak waren der Spaß. Besonders wenn man vorne sitzt und das Boot immer mit der Spitze in dieWelle rammt. ;D







Es ist unglaublichwas wir jetzt schon alles in so kurzer Zeit erlebt haben. Neuseeland ist soo wunderschön, an jeder Ecke verschieden und man kommt nicht aus dem Staunen raus.



Machts gut und liebste Grüße!!
6.3.15 06:01


last days ..

Ich kann es einfach nicht glauben, aber meine Zeit in meiner Gatsfamilie ist so gut wie abgelaufen. Das letzte halbe Jahr ist einfach viel zu schnell verflogen.. aber es war so verdammt geil. Mein Abenteurer aber ist zum Glück noch nicht zu Ende. Nur meine Zeit in der besten Familie Neuseelands mit den craziest kids und dem tollsten Lifestyle ist damit vorbei. Außerdem werde ich mein Zuhause und meine derzeitige schöne Stadt verlassen. Ich weiß gar nicht was ich noch sagen soll... ich bin nur einfach so dankbar an alle, die es mir ermöglicht haben die letzten sechs Monate DemiAupair hier sein zu dürfen. Jetzt folgen noch 3,5 Monate auf den beiden Inseln herumcruisen ( ich habe mir übrigens ein Auto gekauft), um noch mehr von diesem schönen Land aufzunehmen und zu erleben! Liebste Grüße an alle! (:
13.2.15 09:37


Mount Holdsworth - Jumbo Circuit

Die letzte Sommerferienwoche hatte meine hostmum dann auch frei, nachem sie am Wochenende ihren 26km offroad run im tongariro Nationalpark erfolgreich gemeistert hatte.
Also verabschiedete ich mich mit Cleo für drei Nächte von der Zivilisation und wir begaben uns mit schweren Rucksäcken auf eine 3-Tageswanderung. Die gesamte Wanderung schien auf den ersten Blick easy-mittelschwer oder so und die einzelnen Strecken waren eigentlich nicht so lang. Die Wanderung sollte uns jedoch beweisen, dass Neuseeland unserer Fitness nicht unbedingt gut tut. ;D


da fühlte sich der Rucksack noch leicht an.. ;D

Der erste Tag War der Anspruchvollste. Wir dachten 3 Tage nicht auf Wasser zu treffen also schleppte jeder bestimmt 12kg in total mit sich rum. Unter normalen Umständen wäre das jetzt nicht so das Problem gewesen, aber dann trafen wir auf den 'Gentle Annie Track', der uns 4 Stunden lang, abgesehen von einem kurzen Stück, einfach nur steil den Berg hinauf führte. Wir liefen die ganze Zeit durch den 'Wald' .. es war eher Djungel oder so.. man hat sich echt wie in einer anderen Welt gefühlt.


So etwas wie Serpentinen gibt es jedoch anscheinend in Neuseeland nicht. Hier läuft man den Berg einfach straight hoch, wie er halt herum steht. Das hat Cleo und mich ganz schön ins Schwitzen und Keuchen gebracht und zu vielen kleinen Pausen verführt.


Schneller als gedacht kamen wir dann doch auch schon an unserer Hütte kurz oberhalb der Baumgrenze an und wurden mit einem sooo grandiosen Ausblick belohnt, genauso wie mit einem Wassercontainer.. also haben wir voll umsonst das Wasser da hochgeschleppt.. aber naja egal, wir waren angekommen und konnten die Sicht genießen.


Blick aus der ersten Hütte

 Der nächste Tag War dann eindeutig der Beste, wir wanderten zunächst noch hoch auf den Top des Mount Holdsworth und konnten von dort oben auf beiden Seiten das Meer, sowie die Südinsel sehen. Das war einfach das krasseste und krankeste überhaupt. Außerdem hatten wir soo Glück mit dem Wetter, wir trafen ein paar locals die meinten, dass es noramerweise immer kalt und total windig hier oben wäre.


Meer auf beiden Seiten !!

Die Wanderung führte dann den ganzen Tag weiter oben auf den Berkämmen entlang, sodass wir genug Zeit hatten die gesamte Aussicht zu genießen und zu begutachten. Außerdem war der Weg an sich schon cool und aufregend, wir durften sogar ein bisschen klettern und rechts und links auf den Abgrund gucken. Nach einer längeren Pause mit super Ausblick, hieß es dann auch schon wieder zurück in den bush zu steigen. Dieser Abstieg war einfach nochmal krasser und steiler, als der Weg, den wir hoch gekommen sind. Es gab keine Sekunde Pause für Füße oder Knie und wir brauchten auch deutlich länger, als die angegebene Zeit behauptete. Heil und müde kamen wir dann unten am Fluß an, an dem auch unsere Hütte direkt war. Gab für $5 sogar ein eigenes Zimmer für uns! War super schön da! (:

Der letzte Tag war dann nur noch ein kleiner Spaziergang im Gegensatz zum Rest unserer Wanderung. Es ging nochmal ein paar so super toll hohe Stufen hoch und wieder runter, immer am Fluss entlang, durch verrückte Gebüschlandschaften.




War super schön ! (:

29.1.15 10:50


Sommerferien!

Hallöchen! (:

Ja, mich gibt es auch noch und mir geht es weiterhin super super gut. Die letzten sechs Wochen waren nicht nur wegen Weihnachten und Silvester aufregend, sondern auch weil 6 Wochen Sommerferien für die Kids auf dem Programm standen und somit mein fast vorhandener Alltag nochmal völlig auf den Kopf gestellt wurde.
Da vormittags keine Sprachschule mehr ansteht, wurde ich halt mal eben zum Vollzeitaupair, welches die Kinder von morgens bis abends bespaßt. War letztendlich eine ganz andere Aufgabe als Vorher, die ich aber noch cooler fand. Die Kinder hatten ebenfalls keinen Alltag mehr und waren ganz anders drauf, als sonst. Somit blieb natürlich die Möglichkeit viele coole Aktivitäten zu machen, die man nach zu viel Schule eher nicht macht.
Das Wetter spielte glücklicherweise auch mit, sodass ich gefühlt die Hälfte der Ferien in unserem Pool verbrachte. Außerdem sind wir zum Strand gefahren, waren geocachen, shoppen, haben Schlafmasken und Taschen gebastelt und die leckersten Cookies überhaupt gebacken. Und noch so viel mehr, haben viel gelacht und waren auch wieder auf unserem Boot unterwegs.
Das Verrückteste war jedoch als wir für drei Tage mit dem Camper campen gefahren sind. Es waren drei normale Arbeitstage für meine hostparents, sodass sie morgens zur Arbeit gefahren sind und abends dann zu uns auf den Campingplatz gekommen sind. Manche denken vielleicht sie haben nicht genug Stress oder zu wenig zu tun, ich würde jedoch einfach nur sagen Sie sind echte Neuseeländer! ;D


meine Neuseeländer!

Ich konnte den Tag dann mit den Kindern und ihren Surf- und Bodyboards am Strand oder auf dem Campingplatz mit nem coolen Spielplatz, zwei Trampolinen (die nicht gerissen sind(den Witz darf ich hier noch täglich hören)) und so nem mega Luftkissen verbringen.


 my kids!

Außerdem waren auch noch genug andere Kinder unterwegs, mit denen man sich beschäftigen konnte. War also ziemlich cool und entspannt. (:


 ;D ♥

29.1.15 10:33


Rhythm & Vines - the first who saw the sun rising in 2015

Jetzt ist nicht nur Weihnachten vorbei.. es ist einfach schon 2015! Wenn man über Silvester in der Sonne ist.. was macht man dann? Genau mit Freunden aus Berlin auf das größte Festival Neuseelands gehen und drei Tage durchfeiern!


Idee gehabt, Bus gebucht (10 Stunden Fahrt) und rein ins Vergnügen! Es war einfach mega cool, zum Einen mal wieder vertraute Gesichter zu sehen und so unglaublich viel zu Lachen, Müll zu reden und sich über die bisherigen Erlebnisse auszutauschen, und zum Anderen weil es richtig toll ist in kurzen Klamotten draußen und in der Sonne in das neue Jahr hineinzufeiern, auch wenn man hier nur sehr wenig Feuerwerk macht.


Dazu waren wir einfach auf dem lustigsten Campground.. der Farmer hat ein Quatt, welches er gerne dafür benutzt die Camper in alten Autositzen hinter sich über die Wiese zu ziehen oder den Autositz gegen Snowboards austauscht und man auf diesen über die Wiese surft. Dann trifft man dort gefühlt ganz Neuseeland im Alter zwischen 18-30, da 800.000 Leute auf dieses Festival gehen. (Neuseeland hat 4 Millionen Einwohner). Es gab super Stimmung, vier Bühnen (eine davon spukte dauerhaft Feuer) und viel Musik!


welcome


we've been there!!!!

Ntürlich gab es auch eine Wasserrutsche, um richtig in das neue Jahr hineinzurutschen und man bekam ein kostenloses Eis danach! (:


gut reingerutscht!


Es war einfach super toll und eine kleine Auszeit vom Aupairleben! ;D


Bastille


sogar Ausschlafen konnten wir!


Gisborne


mega Festival!

4.1.15 10:31


Christmas in the sun!! (:

Weihnachten in der Sonne und am Strand verbringen zu dürfen war schon immer mein Traum. Weihnachten dann gleichzeitig noch in Neuseeland und mit meiner Gastfamilie verbringen zu dürfen machte dann alles perfekt!

 Der 24.12. ist hier nicht der Tag, an dem Weihnachten gefeiert wird. Am 24. wird alles vorbereitet, das ganze Haus umgeräumt und vorgekocht, vor allem wenn man die ganze Großfamilie und ein paar Freunde erwartet, sodass dann 20 Personen in unserem Haus unterkommen. Nachdem dann alle angereist waren, und jeder einen Platz gefunden hatte, ging es zu uncle Chris, zum großen Christmas Eve Grillen. Also Christmas Eve gibt es schon, aber das wird nicht so richtig gefeiert und die Kinder bekommen auch noch keine Geschenke. Einige Familien gehen an diesem Tag in die Kirche, meine Gastfamilie jedoch nicht.
Am 25.12. beginnt dann aber ganz ganz früh Weihnachten, da die Kinder (8 Stück) nicht lange schlafen und total aufgeregt sind. Morgens um sechs haben sich dann alle oben versammelt..


und siehe da, Santa Claus ist dagewesen und hat jedem Kind eine überdimensionale Socke mit vielen Geschenken hinterlassen. Diese wurden schnell ausgepackt und es wurde angefangen mit den neuen wundervollen Sachen zu spielen, eh es dann einen großes Christmas Brunch gab.

 


Den ganzen Tag wurde weiterhin Christmas celebriert. Es gab nicht so wirklich ein traditionelles und besinnliches Beisammensein, sondern ich würde eher sagen eine dicke fette Christmas party. Die aus einem Tischtennisturnier, vielen neuen Spielzeugen, Poolaktivitäten, Alkohol, kochen und Schokolade bestand. Gegen drei kamen dann nämlich noch mehr Verwandte und es gab ein großes Christmas Lunch mit ganz viel Essen, so wie Ribs, turkey und einem 8kg ham.


der turkey ! (:

Nach dem Essen wurden dann nochmal Geschenke ausgepackt, denn unter dem Weihnachtsbaum lagen noch viele weitere Geschenke. Das waren Geschenke von den Großeltern und so weiter, also Geschenke, die nicht Santa gebracht hattte. Zuvor hatte jeder einen Namen gezogen und ein Geschenk besorgt, sodass jeder auch ein Geschenk unter dem Baum hatte. Das war echt cool so, sodass nach dem großen schnellen Auspacken am Morgen es nochmal so Geschenke gab, für die man sich dann auch bedankt hat.


Ross verteilt die Geschenke vom Weihnachtsbaum.

Damit war der Tag auch schon fast vorbei. Es gab noch special christmas cake und weitere Süßspeisen, eh die Kinder irgendwann ins Bett fielen und der Rest noch gemütlich beisammen saß. 

Es ist schon echt etwas ganz anderes und besonderes Weihnachten hier zu feiern. Meine Gastfamilie ist aber auch einfach super toll und hat mich wirklich richtig aufgenommen, sodass ich diesen Tag auch in 18.000 km Entfernung genißen konnte.


Der zweite Weihnachtsfeiertag wurde dann in Wellington city verbracht.. am großen Sprungturm!


Merry Christmas to everyone! (:

 

I'm off to Rhytm & Vines!

27.12.14 02:07


It's Christmas time !

Heute scheint die Sonne, man sieht weit und breit nur blauen Himmel, Sammy kippt sich Wasser über den Kopf als sie nach Hause kommt und Jojo bäckt in kurzer Hose und Top Vanillekipfel. Um ehrlich zu sein ist das auch echt recht witzig und cool! Nur einfach ganz anders, als sonst!
Meine Gastfamilie hat jetzt auch im Garten Weihnachtsbeleuchtung angebracht und einen echten Weihnachtsbaum, der am Wochenende geschmückt wurde. Einen echten bzw. überhaupt einen Weihnachtsbaum zu haben ist hier schon wirklich was Besonderes!

 
 vielleicht ein wenig bunt.. aber ein Weihnachtsbaum !!!! ;D

Am Sonntag war hier dann große Christmas Parade. Die ganze Stadt hat zugeguckt und Sammy durfte mitlaufen! Ihre dance school hat als Wellingtons Fußballmanschaft Phoenix mit dem passenden Maskottchen mitgemacht! 

 


Sammy und Kym !

 


China war naturülich auch vertreten

 
die penguins waren zu Besuch!

 
 genauso wie McDonalds..

 

 
 und viele mehr ..!

 

 

Schöne Weihnachtszeit euch allen! (:

15.12.14 04:52


Krankenhaus Nummer 2

Manchmal hat man halt einfach zweimal 'bad luck' !

Ich hatte ein super Wochenende, kam am Sonntag Nachmittag vom Lebkuchenbacken mit einer Freundin und ihren Kindern zurück und wurde freudig von meinen Kindern erwartet, da das neue Trampolin da war und sie mit mir zusammen die ersten Sprünge machen wollten. Das alte Trampolin hatte zum Schluss bei jedem zweiten Sprung eine Feder verloren, sodass es zu gefährlich wurde darauf zu springen und kurzer Hand ein gebrauchtes ersteigert wurde. Das war sogar noch größer und sah super aus. Also ging es auf das Trampolin und wir sprangen.. 1, 2, BOOOOOOM und die Trampolinmatte riss einmal in der Mitte komplett durch, genau in dem Moment, als Jojo wieder hoch in die Luft springen wollte. Es ging dann aber nicht in die Höhe sondern volle Kanne auf den Boden und ins Krankenhaus, weil meine Füße darauf nicht so ganz vorbereitet waren.. Sammy und Ben ist glücklicherweise nichts passiert, ich habe jetzt einen gebrochenen Zeh (ich wusste nicht, dass Zehen sooo schmerzhaft sein können!) und zwei verstauchte Knöchel, wobei der Rechte derzeit noch eher einem Klotz, als einem Knöchel ähnelt.
Naja ist jetzt leider passiert. shit happens! Der Zeh braucht zwar 4-6 Wochen, aber ich sollte in 1-2 Wochen wieder normal laufen können! Gerade regnet es eh, also backe ich mal ein paar Weihnachtsplätzchen, um in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Liebe Grüße (:

10.12.14 01:20


1. Dezember - Sommeranfang !

Ja also es ist Weihnachtszeit.. das weiß ich auch, aber nur Dank meinem Handy, welches mit das richtige Datum anzeigt und dem coolen Schokoadventskalender, den mir meine lieben Eltern hergeschickt haben. Ansonsten is es hier irgendwie nicht so weihnachtlich.. was aber jetzt auf gar keinen Fall negativ klingen soll, denn der Sommer ist hier! Kein Wunder, dass da keine Heiße-Schoko-Laune und Schneeengel-Laune aufkommt. Man versucht hier aber trotzdem irgendwie so eine Stimmung mit Plastikbäumen und überall Glitzer in der Sprachschule, Plastikschmuck im Bahnhof und in rot eingepackte Railwaystationsäulen aufkommen zu lassen. Ob das so wirklich gelingt weiß ich nicht so ganz.. auch kann man hie fast nur Weihnachtskarten mit Schneemännern und so kaufen (welcher Schnee bitte ?!) und im Fernsehen läuft dauernd die Werbung.. 'denn bei BlaBlaBla is every day christmas' (ich dachte immer Weihnachten ist nur einmal im Jahr ?! ;D). Dafür kann ich weiterhin meine Backkünste unter Beweis stellen und fleißig Plätzchen und Stolle für meine Gastfamilie backen.. sehr witzig, wäre es nicht immer so aufwendig alle Zutaten im Supermarkt zusammen zu suchen (Vanillezucker? Bittermandelaroma? Hefe.. also einfach ganz normale Hefe.. keine Trockenhefe?). Gleichzeitig ist es aber super toll und spannend zu sehen, wie die Weihnachtszeit hier gefeier wird.. nämlich eigentlich gar nicht, abgesehen von Weihnachtsumzügen! (:

 
 die railway station im Christmasrausch!

Fahnen erinnern einen daran, dass Weihnachtszeit ist! ;D


Letztes Wochenede war Svneja, das Demipair von der Schwester meiner hostmum, bei der ich auch schon in Tauranga war, bei mir zu Besuch! Wir hatten ein super lustiges Wochenende, haben unter Beweis gestellt, dass wir nicht immer kochen sollten und bei super Wetter die Stadt erkundet! (:

Der Blick über Wellington auf dem Weg zum Mount Victoria

Westpac stadium

Der Blick aus dem cable car Wellington ! 

Außerdem war heute schon mein letzter Schultag.. das heißt 12 Wochen IELTS-Sprachkurs im coolen Campbellinstitute, sind vorbei! Ich bleibe ja zum Glück noch ein Weilchen hier, aber ein wenig traurig war es trotzdem schon. Ich hatte nicht nur die coolste Lehrerin, sondern auch die beste und lustigste Klasse mit 3 angehenden Priestern von den Filipinen, 2 walking dictionaries, ein 'blond but smart' girl, welches gleichzeitig noch die besten Cupcakes bäckt, Saudiarabier, die gerne ein paar Runden ausgeben und die ganze andere halbe Welt!

Ganz viele liebe sonnige Grüße aus Neuseeland !!

5.12.14 11:05


12 Wochen! 24-12 = 12 ... ohaaa!!

Es ist so krass, wie aus zunächst total schokierenden und schrägen Sachen ein wenig Alltag werden kann. Wie man aufhört sich über bestimmte Dinge zu wundern, sie als normal betrachtet und in sein eigenes Leben einbaut. Wie aus vier total fremden Personen ein ZuHause mit einer super lieben Gastfamilie geworden ist. Wie schnell man neue Leute aus der ganzen Welt und richtig gute Freunde kennenlernt. Wie man einfach voll und ganz Teil dieser Welt wird, ein neues Leben lebt und jeden Moment zu genießen versucht, denn -Oh Mein Gott- schon die Hälfte meiner Zeit in dieser Familie ist vorbei! Ich weiß nicht wie die Zeit so schnell vergehen konnte, ich weiß nur, dass es jetzt schon super duper tolle 12 Wochen waren! Aber das allerbeste daran ist, dass noch viele weitere tolle Wochen folgen werden !!! (:

Dass ich ein lucky girl zur Zeit bin sollte ja schon bekannt sein.. Vor allem ist es sehr cool, wenn die Gastfamilie ein cooles, kleines Motorboot, Wasserski und einen 'donut' (aufblasbarer Reifen, auf den man sich legt und dann hinter dem Boot hergezogen wird) besitzt und man das alles mit ihnen zusammen ausprobieren darf.
Wenn ein anderes Demipair sturmfrei hat und wir das mega Haus für ein Wochenende belagern können und uns den größten Kullerkeks freuen.
Wenn man halt einfach aus Spaß mal eben an der Schule von Ben campt.
Wenn mein IELTS-Test nun hinter mir liegt und darauf natürlich erstmal kräftig angestoßen wurde.
Wenn man einen Nachmittag mit den Kids in eine große Shoppingmall geht und die Hälfte der Zeit damit verbringt sie zu suchen (Sammy bei den Klamotten und Ben bei den Spielzeugen..)
Wenn man im Schwimmbad ist, ein Feueralarmtest durchgeführt wird und man dann eine Freikarte für den nächsten Besuch bekommt, weil man so gut mitgemacht hat.

Und so viel mehr, so viele kleine Dinge, die einen ständig zum Lachen bringen oder so witzig sind, dass die halbe Klasse vor Lachen Tränen in den Augen hat! ;D

Schönste Grüße aus diesem verrückten Land !!

25.11.14 09:22


Sonnenschein!

Super Wetter, Super Wochenende! (:

Mein Samstag begann erstmal damit bestimmt 1000 Telefonbücher in ganz Tawa mit meiner Gastfamilie zu verteilen. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen seltsam.. ist es vielleicht irgendwie auch, gleichzeitig wussste ich nicht wie lustig es sein kann Müllmann zu spielen. Wir machten also bei einer Spendensammelaktion mit, die daraus bestand die Telefonbücher (' Yellow Pages') für die Telefonanbieter zu verteilen. Also machten sich Ben der Bär, Sammy die Kuh und Jojo der Frosch inklusive einem Fahrer auf den Weg und lieferten super viele Bücher aus, während wir zeitweise wie Müllmänner an der Seite des Autos stehend mitfuhren und runter sprangen!

Abends hieß es dann die große Skyshow im Wellington Harbour zu beobachten und danach in den Geburtstag einer Freundin reinzufeiern. In unserer Sprachschule hatte man uns zuvor gesagt, dass das ein mega Event wird und man sich schon sehr sehr früh einen guten Platz suchen sollte. Also setzten wir uns mit einem Picknick an den oriental bay, genoßen die Aussicht und die vielen schon vorher angezündeten Feuerwerke. Um neun wurde dann von einem Boot aus ein echt mega Feuerwerk, anlässig des 'Guy Fawkes day,' in den Himmel geschossen.


 und dann regnete es gold ! ;D

 Am Sonntag hatten wir dann immer noch mega Wetter, sodass wir mit der Fähre auf die unter Natur- und sonstigem -Schutz stehende Somes Island gefahren sind. Um die Insel überhaupt betreten zu dürfen werden Taschen und Schuhsohlen nach nichtgewollten Insekten, vor allem Ameisen untersucht! (:


 wehe du hast Mäuse oder Ratten in deinem handbag dabei..! ;D

Den gesamten Tag verbrachten wir dann damit jeden vorhandenen Weg auf und um die Insel zu laufen. Die Aussichten zu genießen und Schafe zu jagen!


 Der Blick von der Insel nach Wellington


 Das Tor zur Südinsel! (:


unschlagbar klaren und türkises Wasser!


Schafsjagd!


 Jojo in der animal Quarantäne..


Liebste Grüße aus der Sonne ! (:

9.11.14 09:07


2 Monate im Paradis !!

Kaum zu glauben, wie die Zeit verfliegt und was ich alles schon erleben durfte!! (:


 Beste Halloweengrüße !!

 

'It's true you can't live here by chance, you have to do and be, not simply watch or even describe. This is the city of action, the world headquarters of the verb - Wellington.' - Lauris Edmond.

 

2.11.14 01:50


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