Projekt Traumverwirklichung - New Zealand

 

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9 Monate Freiheit.

Meine liebe Schwester ist schon wieder im Flugzeug nach Hause und ich bin ganz froh die letzte Woche meines Aufenthalts erneut bei meiner Gastfamilie in Wellington verbringen zu können.

Wenn man so lange herumreist und so viel sieht und erlebt weiß man nicht mehr welcher Wochentag ist (da es total egal ist), man lebt nach und mit der Sonne und reduziert seinen Lebensstandard, da man ja nicht so viel Geld hat. Gleichzeitig kriegt man aber auch mit wie wenig man braucht, um glücklich zu sein und gleichzeitig viel erleben zu können und welch ein Luxus es ist eine heiße Dusche und dauerhaft Elektirizät zu haben. Die meisten meiner Schlafplätze bestanden nur aus einem Ort, aber dieser Ort war einfach jedes mal so wunderbar, oft total abgelegen und mit einer mega Aussicht. Keine Dusche, Handyempfang oder Strom würde ich gegen diese Plätze eintauschen, da es um dieses unglaubliche Gefühl geht dort abends zu sein, ob alleine oder mit anderen Travellern, in den krassen Sternhimmel zu gucken und dann morgens mit dem ersten Sonnenstrahl und Vogelgezwitscher aufzustehen, zu frühstücken und weiter zu fahren. Die nächste Nacht wird sicher an einem anderen tollen Ort verbracht, wo genau weiß man in diesem Moment noch nicht. Auch wie der Tag ablaufen wird ist sehr offen. Eine Richtung hat man schon immer im Blick, aber wer weiß wo wir anhalten, in welche Schotterstraße wir rein fahren, welchen Weg zu welcher unglaublichen Aussicht man laufen wird, wem man begegnet und wo man Sprit für die Weiterfahrt findet.
Aber genau um dieses Freiheitsgefühl geht es und genau so konnte ich jeden einzelnen Tag genießen, die obowhl sie meist sehr vollgestopft waren, viel zu schnell vergangen sind.
Aber was hat man jetzt davon? Man hat jeden Tag Freude gehabt und viel erlebt und plötzlich ist es vorbei. Gerade ist es zum Glück noch nicht vorbei, da ich bei Sonne in meiner neuseeländischen hometown sitze und den Anblick genieße. Man ist jeden Morgen aufgestanden und wusste man wird etwas neues sehen und erleben. Dieses verdammte Land bietet das einem einfach. Man hat es genoßen, auf jeden Fall! Aber genauso krass ist es jetzt nochmal mit Abstand darauf zu gucken und zu begreifen was man wirklich alles jeden einzelnen Tag gemacht und geschafft hat. Wie viele unterschiedliche Leute man getroffen hat. Viele nette und lustige, aber schon auch manchmal seltsame, denen man unter anderen Umständen aus dem Weg gegangen wäre. Aber jetzt waren sie da, bereicherten den Tag und waren vielleicht nach ein paar Minuten oder am nächsten Tag auch wieder weg. Geprägt und zum Nachdenken angeregt haben Sie dich alle.
Aber jetzt? Man kann sagen ich war am anderen Ende der Welt, alleine. Ich habe überlebt, jeden einzelnen Tag. Mal gut, mal schlecht. Ich habe neue und andere Menschen kennengelernt und viele davon ich mein Herz geschlossen. Ich bin an die verrücktesten Orte gekommen und hab mir einen Adrenalinkick nach dem anderen geholt und bin Teil Neuseelands geworden.

In den ersten Wochen bei meiner Gastfamilie konnte ich die einzelnen Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland direkt aufzählen und erkennen. Das kann ich jetzt nicht mehr. Ich weiß, dass die Lebenseinstellung und der Lebensstil ganz anders ist. Man hat ih angenommen und deswegen merkt man keine Unterschiede mehr.
Ich bin in der tollsten Gastfamilie dieser Welt. Sie waren so offen und immer da für mich. Sie haben mir ein neuseeländisches Zuhause gegeben, in dem ich mich mehr als wohl und Wilkommen fühle. Sie haben mir eine ganz andere Welt und Lebensart gezeigt. Ich durfte auf zwei wunderbare Kinder aufpassen, die einem im ersten Moment vielleicht unerzogen vorkommen, jedoch einfach anders erzogen worden. Dadurch sind sie, meiner Meinung nach, anderen Kindern in diesem Alter schon einiges voraus. Außerdem hab ich sie ganz doll lieb gewonnen und sie sind zu meinen Freunden geworden, mit denen man ganz viel Mist anstellen kann und gleichzeitig auf sie aufpassen muss. Ich werde nicht nur sie, sondern auch meine Gasteltern und ganz Neuseeland unglaublich vermissen. Ich habe noch nie so offene und freundliche Leute getroffen, die durch und durch und gegenüber jedem love zeigen. Ich war nicht das olle Mädchen für die blöden Aufgaben.. klar durfte ich auch putzen und den Haushalt schmeißen, aber ich war die große Schwester und immer Teil der Familie. Egal was anstand, mit wem sie sich getroffen haben, sie waren zu fünft und nicht nur zu viert.. denn ohne Ausnahme gehörte ich für die ersten 6 Monate und die letzte Woche zu ihrer Familie. Dafür bin ich ihnen so unglaublich dankbar.

Aber nach 9 Monaten Freiheit und sorgenfreiem Leben muss ich auch wieder zurück fliegen, nach Berlin, zu meiner Familie. Ich würde alles dafür geben noch länger hier bleiben zu können und noch mehr erleben zu dürfen. Gleichzeitig ist mein Leben glücklicherweise jetzt noch nicht vorbei. Ich kann noch so viel tun, erreichen und erleben. Außerdem gibt es noch so viele weitere wunderbare Plätze auf dieser Welt, die entdeckt werden wollen. Denn Neuseeland war sicher nicht das letzte meiner Abenteuer. Darauf kann ich mich freuen und auch darauf noch etwas aus meinem Leben zu machen und nicht als dummer Abiturient zu sterben. Und ich darf mich auf die ganzen lieben Leute freuen, die ich eindeutig viel zu lange nicht gesehen habe!

26.5.15 03:21
 
Letzte Einträge: The Heaphy track - bis die Blasen platzen , part 2, Goodbye JoKe :/, working on the vineyard , on the road again! (:


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